Insel im Wind
"Ich kenne eine Insel im Friesischen Wattenmeer, da weht immer ein leichter Wind. Ich kenne eine Insel im Friesischen Wattenmeer, da werde ich immer ganz ruhig" läßt uns der Erzähler "Peer Schmidt" auf der DVD "Amrum - Insel im Wind" wissen.
Dem lässt sich nicht viel hinzufügen.
Wenn eine Hamburgerin und ein Westfale aus Dortmund, die im Rheinland in Bonn leben, versuchen dem Karneval zu entfliehen, so muss dieses gegen Norden passieren.
Dieses Jahr war Amrum Ziel unserer Flucht (Urlaub) - im Februar 2007. Wie fast immer wenn wir reisen hatten wir mal wieder großes Glück mit dem Wetter - es war mild und die Sonne schien - Herz was willst du mehr ?
Anreise
Mit dem PKW geht es von Hamburg aus die A7 bis zur Ausfahrt "Flensburg/Harrislee", dann die B199 über Niederbüll nach Dagebüll.
Das Auto bleibt auf dem Festland auf dem Inselparkplatz. Machen Sie Urlaub vom Auto, schonen Sie die Umwelt. Auf der Insel gibt es jede Menge Fahrradverleihstationen und auf "Schusters Rappen" lässt sich die Insel hervorragend erkunden.
Mit der Fähre geht es von Dagebüll über Föhr nach Wittdün auf Amrum. Abfahrzeiten und Preise finden Sie unter : (www.faehre.de)
Von Wittdün aus erreichen Sie Ihren Zielort am besten per Linienbus, der direkt am Anleger auf Sie wartet.
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Amrum
Watt, Wald, Heide, Dünen und der riesige Sandstarnd prägen das abwechslungsreiche Landschaftsbild des Naturparadieses Amrum. Der Kniepsand ist einer der größten und schönsten Strände der Nordsee über die immer ein leichter Westwind weht.
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Die Dörfer
Es gibt 5 Dörfer auf Amrum, Wittdün, Steenodde, Süddorf, Nebel und Norddorf.
Wittdün ist das Tor zur Insel, hier ist der Fähranleger und man ist auf Gäste eingestellt. Zahlreiche Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants, sowie viele Geschäfte zeugen davon.
Steenodde ist ein Ortsteil von Nebel mit einer kleinen Hafenanlage. Dort finden Sie wunderschöne Friesenhäuser. Hügelgräber in der Umgebung weisen auf die lange Siedlungsgeschichte dieses Fleckens hin.
Süddorf ist ebenfals ein Ortsteil der Gemeinde Nebel und vermutlich der älteste Ort der Insel. Die Süddorfer Windmühle ist zu einem Wohnhaus umgebaut und wird von einer 91-jährigen Dame bewohnt, die uns großzügiger Weise einen Blick in Ihr Reich (ihre Mühle) werfen ließ.
Nebel ist ein malerischer, ursprünglicher Ort. Im gut erhaltenen Ortskern stehen überwiegend redgedeckte Häuser ehemaliger Seefahrer. Kleine Kaffees und Teehäuser, Restaurants und Hotels laden zum verweilen ein.
Norddorf ist heute Heilbad mit Kurmittelhaus und Meerwasserschwimmbad. Pastor Friedrich von Bodelschwingh gründete in Norddorf 1890 seine Seehospize und begründete damit die Entwicklung des Ortes zum Nordseebad.
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Hotel Hüttmann in Norddorf
Mit dem Bus von Wittdün fuhren wir bis Norddorf und an der Endstadion lag auch schon unser erstes Ziel das "Hotel Hüttmann". Ein vier Sternehotel, welches zu den besten Hotelberieben der Insel zählt.
Die Doppelzimmer sind sehr ordentlich und gepflegt und entsprechen dem Sternestandard. Die Mitarbeiter waren stets freundlich und zuvorkommend. Das Frühstücksbüffet ist sehr gut uns läßt keine Wünsche offen.
Die Küche bietet europäische und regionale Spezialitäten und bietet die Speisen in einer ansprechenden Qualität an. Dennoch hat uns das "Aha-Erlebnis" gefehlt. Die gebratenen Muscheln in Safransoße auf Nudeln waren hervorragend, jedoch auch das einzige Gericht, welches etwas besonderes darstellte.
Im ganzen hat dem Haus jedoch etwas gefehlt - was läßt sich schwer sagen. Vielleicht etwas 'Persönlichkeit' eine individuelle Note, etwas Herzlichkeit oder einfach Wärme.
Insbesondere das Restaurant haben wir als sehr 'kühl' empfunden.
In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das "Cafe Schulte", ein traditionsreiches und hervorragendes Cafe. in Besuch hier lohnt sich auf jeden Fall.
Restaurant im Hotel Seeblick in Norddorf
Das "Restaurant Seeblick" welches wir am zweiten Abend unseres Urlaubes aufsuchten ist ein gemütlich, friesisches, rustikales Restaurant, wo man sich von ersten Moment an willkommen geheißen fühlt.
Ein ausgesprochen freundliches Team von Service-Mitarbeiterinnen serviert hauptsächlich aus der Region stammende frische Produkte, die vom Chef und Koch des Hauses Gunnar Hesse liebevoll zusammengestellt und zubereitet werden.
Das "Zweierlei vom Salzwiesenlamm" muss man einfach gegessen haben, oder aber den "Krossen Zander auf Linsengemüse" und zum Dessert ein "Schokoladensoufflet mit Ananasparfait und gegrillter Mango".
Ein sehr schöner Abend.
Hotel Friedrichs in Nebel
Nach 2 Tagen in Norddorf wollten wir noch eine Nacht in Nebel, diesem entzückendem Dorf verbringen und wechselten in das "Hotel Friedrichs".
Wir wurden dort äußerst freundlich begrüßt und waren sofort dort angekommen.
Das Doppelzimmer war sehr freundlich und hell und entsprach unseren Vorstellungen voll und ganz. Auch das Frühstücksbüffet ließ keine Wünsche offen und war erstklassig.
Abends ließen wir uns in dem gemütlichen friesischem Restaurant von den guten rustikalen Speisen verwöhnen. "Grünkohl mit einer halben Ente" oder "Gebratene grüne Heringe" entsprachen voll unseren Wünschen und waren sehr gut.
Gegenüber vom Hotel Friedrichs ist neben dem "Fahrradverleih Nebel" ein entzückendes Teehaus, welche wir nur empfehlen können, wir haben es täglich während unsers Aufenthaltes besucht.
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Unsere Touren über Amrum
Wie schon erwähnt - wir haben aus den unterschiedlichsten Gründen einmal auf unser Auto verzichtet und dieses am Inselparkplatz in Dagebüll stehen lassen.
Es fährt regelmäßig (stündlich) ein Linienbus zwischen Wittdün und Norddorf.
Wir haben es vorgezogen die ersten beiden Tage die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden. Es gibt ausgezeichnete Fahrradwege, welche wir abseits der großen Strasse genutzt haben. Man sieht dabei sehr viel und lernt so die Insel am besten kennen.
Da die Insel nicht so groß ist, kann man innerhalb eines halben Tages mit reichlich Teepausen von Norddorf nach Wittdün und über Nebel nach Norddorf zurück fahren.
Am dritten Tag sind wir von Nebel aus auf "Schusters Rappen" bis zur Nordspitze Amrums, dem Vogelschutzgebiet entlang und zurück, ca. 20 Kilometer lang durch eine wunderbare Natur gewandert.





























