Unsere Reiseroute
Im September 2006 sind wir mit unserem Mazda MX5 auf eine wundervolle zweiwöchige Schottlandreise gefahren.
"Wenn du keinen Regen magst, darfst du nicht nach Schottland fahren. Dafür ist in Schottland auch im Sommer alles grün", sagte uns eine nette Schottin.
Startpunkt der Reise war Zeebrugge in Belgien. Dort haben wir auf der Fähre von Super-Fast-Ferries eingeschifft und bis nach Rothy in Schottland sind wir binnen 11 Stunden gereist.
Unserer Tipp aus eigener Erfahrung - investieren Sie Geld in das Übernachten in einer Kabine - in einem Pullman-Seat finden Sie keine Ruhe und keinen Schlaf - und so kann es eine sehr lange und unbequeme Überfahrt werden.
Zeebrugge nach Rothy
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Überfahrt : Zeebrugee nach Rothy |
Bed and Breakfast
Bed and Breakfast ist eine wunderbare Möglichkeit um gut und günstig in Schottland zu übernachten - man lernt dabei die Menschen des Landes kennen - die Übernachtungen die wir genossen haben, war sehr unterschiedlich - aber alle waren sehr gut und das Frühstück landestypisch war überragend.
Häufig wurden wir freundlich von unseren Herbergseltern mit Tee begrüßt. Auf allen Zimmern war stets ein Teekocher mit Tee vorhanden. Frühstück konnte man fast immer aus einer Menükarte Abends auswählen - Eggs, Bacon, Beans, Toast, ect.pp.
Wir brauchten in der Regel keine Mittagessen.
Eine hervorragende Adresse um sich die Unterkünfte im Netz anzusehen ist unter: http://www.visitscotland.com/de/
Hier kann man direkt buchen. So haben wir die ersten 3 Übernachtungen von zu Hause aus gebucht, um nach unserer Ankunft zunächst ein wenig Sicherheit zu haben, zu wissen, wo wir abends schlafen. Schnell fanden wir heraus, dass an jeder Strasse in jedem Ort Bed & Breakfast-Unterkünfte zu finden waren.
Wir haben uns im Preisniveau von 20 - 35 Pfund pro Person & Nacht bewegt und waren stets zufrieden.
Die ersten Etappen
Die erste Etappe hatten wir so geplant, das wir nach der Überfahrt nur eine kurze Strecke von ca. 50 Kilometern zurücklegen mussten.
Somit war unser Ziel Killin und genau der richtige erste Eindruck von Schottland für uns.
Ein bezauberndes kleines Örtchen. Als erstes Abendessen gönnten wir uns "Fish and Chips" auf einer Parkbank - wunderbar!
Die nächste Etappe führte uns von Killin nach Foyers am Loch Ness. Hier haben wir bewusst die Westseite, abseits der Touristenströme gewählt. Foyers ist nur über eine sehr kleine einspurige Strasse durch die Heide, endlang kleinere Tümpel (Lochs) zu erreichen und vermittelte einem das Gefühl in Schottland angekommen zu sein.
Auf unserem Weg nach Foyers passierten wir auch "Fort Williams" - wir konnten dort nichts entdecken, was uns bewegt hätte dort länger zu verweilen.
In Foyers haben wir im "Foyers Bay House" verbracht und haben uns dort sehr wohl gefühlt: http://www.foyersbay.co.uk/
Killin
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Killin die erste Station |
Essen und Teetime
Auf Mittagessen haben wir in der Regel verzichtet - oder uns mal einen kleinen Snack gegönnt. Meistens haben wir sehr gut gefrühstückt und haben uns dann zur Teetime welche für uns unerlässlich war einen "Scone mit Cream und Jam" gegönnt. Ein kleines Hefegebäck welches mit einer Creme oder Schlagrahm und Marmelade gereicht wird. Frisch gemacht sind die einfach umwerfend lecker - und im Urlaub wird nicht zwingend auf Kalorien geachtet.
Einige Unterkunftspensionen bieten auch ein Dinner an - in Foyers im Bay House haben wir das genossen und waren sehr angetan und können das speziell in diesem Haus auch empfehlen.
Ansonsten sind wir Abends immer in den Ort gegangen und haben uns ein Restaurant gesucht.
Unsere Empfehlung ist ganz einfach - immer das beste Haus vor Ort wählen und Sie werden nie enttäuscht sein.
Was Sie auf jeden Fall meiden sollten ist in "Portree " das Restaurant "Prince of India" eine einzige Katastrophe.
Killin - Foyers
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Die Highlands und Loch Ness bei Foyers |
Reisen mit dem Auto
Wir lieben es 'offen' zu fahren - was uns auch im September in Schottland größtenteils gelungen ist. Auch wenn wir ob kleinerer Regenschauer öfter mal das Verdeck schließen mussten. Es regnet in Schottland halt immer mal zwischendurch kurz und das eigentlich täglich. Durchgehenden Regen hatten wir eigentlich nur ein oder zwei Tage von unserer 14 tägigen Reise.
Wir haben im Vorfeld immer vernommen, dass es in Schottland so wenige Tankstellen geben würde und hatten im Vorfeld ein wenig Sorgen ob unserer kleinen Tanks von 35 Litern. Es ist immer eine gute Idee wenn man sich nicht auskennt rechtzeitig zu tanken - wir haben häufiger Nachgetankt als üblich, zumal es kaum 24 Stunden Services gibt, ebenso wenig gibt es Zapfsäulen die außerhalb der Servicezeiten mit Banknoten zu bedienen sind.
Aber es gibt so reichlich Tankstellen in Schottland, selbst in den entlegendsten Gegenden, so dass wir nie in Bedrängnis geraten sind - und wir sind an die 2500 km in Schottland gefahren, davon einen großen Teil durch sehr einsame Gegenden.
Wir haben es vorgezogen der Küste entlang zu fahren und haben versucht dabei die großen Strassen zu meiden und haben uns wunderbare kleine Nebenstrassen ausgesucht - gutes Kartenmaterial mit einem großen Maßstab ist dabei unerlässlich.
Viele kleine Straßen sind nur einspurig. Aber es kommen so häufig Buchten, dass man problemlos jederzeit den Gegenverkehr passieren lassen kann - ebenso wird man gebeten schneller fahrende überholen zu lassen. Man ist uns auf unserer Reise jederzeit sehr freundlich und höflich begegnet.
Wir haben Schottland und die Schotten als ein sehr freundliches und gastfreundliches Land erlebt. Ein eindrucksvolle und wunderschönes Land.
Thurso
Von Foyers am Loch Ness ging unsere Reise über "Inverness" zum Nord-westlichsten Punkt unserer Reise nach "John o'Groats".
In "John o`Groats" erwartet dich eine raue vom Meer gezeichnete Landschaft.
Unser Weg führte uns von dort zu unserer nächsten Unterkunft nach "Thurso". Diesen Aufenthaltsort hatten wir gewählt um von dort aus am kommenden Morgen mit der Fähre zu den Orkneys zu reisen.
Foyers nach Thurso
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Foyers nach Thurso |
Orkneys und Steinkreise
Von Thurso ging es mit der Fähre "Northlink" Strecke "Stromness - Scrabster" zu den Orkneys.
Die Orkneys sind eine Kette kleiner Inseln mit einer Ursprünglichkeit und ein Paradies für Vogelliebhaber - wirklich viel zu sehen gibt es auf den Orkneys sonst nicht - dafür Einsamkeit und viel Ruhe.
Am beeindruckernsten für uns waren die "standing Stones" - drei uralte stehende Steine, sowie der Steinkreis von "Borgar" der auf Grund seiner Größe und seines Alters wirklich sehr beeindruckend war.
Orkneys
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Die Orkneys und 'standing Stones' |
Durness
Von den Orkneys zu dem Nordwestlichsten Punkt unserer Rundreise nach Durness.
Schottland at it's best. Eindrucksvolle Landschaftseindrücke in den Highlands - viel Einsamkeit und Ruhe und ein kleines verschlafenes Örtchen namens Durness.
Gastfreundschaft haben wir bei unseren Herbergseltern Joyce Morrison erfahren und können diese sehr private und großartige Unterkunft nur bestens empfehlen. Dort werden Sie zum Tee im Wohnzimmer der Familie empfangen und wohnen direkt am Meer. Großartig.
Joyce und Ihr liebevoller Mann verfügen über keine Homepage und haben auch keine E-Mail-Anschrift, daher hier nun Ihre Adresse:
Joyce Morrison
83 Sangobeag
Durness, By Lairg
Sutherland IV274QD.
Tel.: 01971511719
Bed & Breakfast@20 Pfund each.
Nirgendwo haben wir besser gegessen als in Durness im Hotel-Restaurant Makays.
Regionales sehr gut zubereitetes Essen, ein unauffälliger stilsicherer Service.
Nehmen Sie unbedingt Ihren Aperitif im Kaminzimmer.
http://www.visitmackays.com
Gegenüber vom Hotel gibt es auch einen öffentlichen Internetzugang - in einem privat Haus.
Way to Durness
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Orkney nach Durness |
Ullapool
Von Durness ging die Fahrt nach Ullapool an die westlichen Küste von Schottland. Ullapool ist ein kleines sehr nettes Hafenstädtchen. Direkt am Hafen gibt es den nachweislich besten Imbiss für "Fish and Chips", den man bei schönen Wetter auf der Hafenmauer zu sich nehmen sollte.
Ebenso kann man an der Hafenmauer auch seinen Tee zu sich nehmen. Gehen Sie einfach in den kleinen Teeladen, lassen sich ein Tablett mit Tee geben und setzen Sie sich in die Sonne auf der Hafenmauer.
Übernachtet haben wir bei Wilma, einer Lady an die 90 Jahre jung. Kein Schild wies darauf hin, dass man bei Ihr übernachten könne. Wir sind ein wenig die Uferstraße abgegangen und haben uns umgesehen wo wir gerne übernachten würden. Wilma schaute aus dem Fenster - musterte uns und fragte uns wonach wir denn suchen würden. Schnell waren wir uns einig - 20 Pfund pro Person. Tee gab es im Salon - unser Zimmer mit Blick auf das Meer - einfach sehr familiär und schön.
Am kommenden Morgen machte Wilma uns nach unseren Wünschen in Ihrem Wohnzimmer das Frühstück und schweren Herzens verließen wir Sie und Ihren kleinen Yorksher-Terrier.
Ullapool Bilder
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Ullapool und der Weg dorthin |
Ile of Sky
Von Ullapool entlang der Küste über kleine Nebenstrassen zur Ile of Sky einer Insel vor der Westküste. Die Insel ist von "Kyle of Lochalsh" über eine Brücke zu erreichen.
Es lohnt sich immer, von den Hauptstrasse mal einfach abzubiegen und in kleine Stichstrasse zu fahren. Auf unserer Fahrt Richtung "Portree", der Hauptstadt dieser Insel sind wir so auf unsere Unterkunft gestoßen. Ein liebevoll und aufwendig restauriertes altes Landanwesen mit einem großartigen alten englischen Garten, der durch die Dame des Hauses gehegt und gepflegt wird. Wir haben hier drei sehr schöne ruhige Tage mit kleinen Touren über die Insel verbracht.
Gewohnt haben wir im "Peinmore House" : http://www.peinmorehouse.co.uk
Portree ist ein sehr idyllisches Hafenstädtchen mit einem großartigen Fischrestaurant. Dort gibt es selbstverständlich immer fangfrischen Fisch und Krustentiere. Reservierungen nimmt man dort nicht entgegen. Das Lokal hat nur 5 Tische und ist immer ausgebucht. Daher sollte man gegen 18 Uhr da sein. Die Fischsuppe ist ein Hit und das Tagesangebot ganz hervorragend. Ein Ambiente welches einen träumen lässt und das Essen noch mal so gut schmecken lässt - dass ist Urlaub.
Mit der Fähre sind wir von "Amadale" nach "Mallaig" gereist. (Dauer ca. 30 Minuten)
Ile of Sky and Portree
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Ils of Sky |
Ile of Sky und Unterkunft
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Ilse of Sky und Unterkunft |
Oestlich von Edingburg
Nach beinahe 14 Tagen ging die Reise über Edingburg einer sehr schönen schottischen Großstadt nach Dukes und Crail, wo wir noch 2 Nächte verbrachten langsam dem Ende entgegen.
Geplant hatten wir diesen Abschnitt der Reise eigentlich nicht - um so mehr waren wir froh, dass es uns dorthin verschlagen hatte.
Crail ist ein bezauberndes kleines Fischerdörfchen mit sehr freundlichen und lebensbejahenden Menschen. Wenn man Glück hat, kann man direkt im Hafen frischen Hummer essen.
Von Crail aus haben wir noch zwei kürzere Tagesausflüge unternommen. St. Andrews, das Mekka des Golfsports muss man gesehen haben. Ein nettes Städtchen in einer sehr schönen Landschaft.
Der andere Tagesabstecher ging nach Glasgow, der uns aber nicht in bleibender Erinnerung blieb und von dort noch einmal nach Edingburg. Edingburg ist eine Reise wert und hat uns sehr gut gefallen.
In Edingburg haben wir dann noch einmal richtig gut zu Mittag im "The Balmore Hotel" gespeist - wirklich Klasse und das Mittagslunch ist sehr zu empfehlen.
http://www.thebalmoralhotel.com/restaurant1.html
Schweren Herzens ging es nun von Edingburg nach Rothy zurück - dort wartete die Fähre bereits auf uns, die uns nach Zeebrügge zurückbrachte.
Edingburg, Crail, St.Andrews
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Edingburg, Crail, St.Andrews |
Ende der Reise
Eine wundervolle Reise liegt hinter uns - und irgendwann werden wir dieses Land noch einmal bereisen.

















































































































































