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"Wenn Du einen guten Lehrer
haben willst, dann suche keinen bequemen!" |
Aufgaben / Regeln für Gyosanims
Ein Trainingsassistent im Taekwondo sollte eine Vorbildfunktion für die übrigen Schüler ausüben. Dazu gehört, dass dieser pünktlich vor Trainingsbeginn anwesend ist und so schon vor Trainingsbeginn als Ansprechpartner für die Taekwondo-Schüler bereitstehen kann. Er kann den Neuligen und den Kindern auch helfen Ihren Taekwondo-Anzug inkl. Gürtel richtig anzuziehen und kann auch Fragen rund um den Verein und das Training beantworten.
Zum Training erscheint man pünktlich und in sauberer Sportkleidung (Dobok). Hände und Füße sind gewaschen, Finger- und Fußnägel sind kurz gehalten, um Verletzungen vorzubeugen. Darauf kann ein Gyosanim die Schüler schon vor dem eigentlichen Trainingsbeginn hinweisen.
Ein Gyosanim sollte sich im Vorfeld des Trainings stetes mit seinem Lehrer oder seiner Lehrerin abstimmen. Widersprechen sollte er seiner Lehrerin auf gar keinen Fall im Laufe der Trainingseinheit. So es zu Fragen oder Missverständnissen kommt, können die nach dem Training geklärt werden.
Bevor das Training beginnt, stellen sich die Schüler vor dem Meister in einer fest vorgegebenen Reihenfolge gemäß ihrer Graduierung auf oder aber auch im Kreis wie bei uns. Der höchste Grad steht dabei immer vorne rechts Üblicherweise wird der Trainer vom ersten Schüler (vorne rechts) oder eben vom Gyosanim auf koreanisch gegrüßt, dann verbeugt sich die Gruppe zum Lehrer und der Lehrer zur Gruppe hin.
Der Gyosanim hilft bei sämtlichen Tätigkeiten des Trainings, sei es dass er beim Aufstellen hilft. Die Schüler daran erinnert, beim Betreten und Verlassen des Übungsraums sich zu verbeugen. Beim Pratzentraining ist er behilflich, ebenso steht er bereit Übungen mit der Trainerin vorzumachen.
Auf Anweisung seiner Trainerin führt der Gyosanim auch gelegentlich das Aufwärmen durch und übt mit kleinen Gruppen Techniken ein. Dabei achtet er auf die Einhaltung der Taekwondo-Regeln insbesondere dass die Schüler sich vor und nach Partnerübungen verbeugen. Damit signalisieren sich die Partner, dass sie alle Aufmerksamkeit in die Ausübung der Technik legen, so dass der Partner nicht gefährdet wird.
Insgesamt sollte der Gyosanim bescheiden und respektvoll seiner Lehrerin gegenüber treten und versuchen sich stets vorbildlich zu verhalten, dass sollte auch außerhalb des Dojangs gelten.
Thomas Sternkopf
Dae-Mahng e.V.
Oktober 2007
